Weil guter Schlaf zur Gesundheit gehört

Praxisinhaber Gary Bogi hat sich jüngst zu aktuellen Entwicklungen in Schlafdiagnostik und Schlaftherapie fortgebildet. Denn Schlafstörungen betreffen viele Menschen. Laut Robert Koch-Institut hat fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland Probleme beim Durchschlafen, etwa jeder sechste schläft schlecht ein.

Wer über längere Zeit schlecht schläft, fühlt sich tagsüber oft müde, erschöpft oder weniger konzentriert. Auch Stimmung, Leistungsfähigkeit und Alltag können darunter leiden. Manchmal steckt hinter den Beschwerden eine behandlungsbedürftige Erkrankung.

„Schlafstörungen sind ein gesellschaftlich weit verbreitetes Thema“, sagt Gary Bogi. Genau deshalb informiert er sich regelmäßig über neue Erkenntnisse, die für Patient:innen wichtig sind. Die Fortbildung in Essen diente dazu, den aktuellen Stand der Schlafforschung einzuordnen und daraus sinnvolle Impulse für die tägliche Arbeit in der Praxis mitzunehmen.

Ein Schwerpunkt lag auf dem verantwortungsvollen Umgang mit schlaffördernden Medikamenten. Einige Mittel können kurzfristig helfen, bringen aber auch Risiken mit sich, etwa Gewöhnung, Abhängigkeit oder Müdigkeit am nächsten Morgen. Besprochen wurden deshalb auch Alternativen und aktuelle Ansätze, die den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus berücksichtigen. Dazu zählen unter anderem Fragen rund um körpereigene Botenstoffe, Licht, Dunkelheit und pflanzliche Möglichkeiten.

Auch die bekannte Schlafapnoe war Thema, der der es zu Atemaussetzern kommt. Betroffene schnarchen dadurch häufig, fühlen sich morgens wie gerädert oder sind tagsüber sehr müde. Der Körper reagiert auf diese Atemaussetzer mit Stress, die auf Dauer unter anderem den Blutdruck belasten können. Deshalb sollten Patient:innen solche Hinweise ernst nehmen und ärztlich abklären lassen.

„Ich wollte diese besondere unbedingt Fortbildung besuchen. Denn es ist mir wichtig, meine Patientinnen und Patienten zu aktuellen Entwicklungen gut beraten zu können, sagt Gary Bogi.

Wer über längere Zeit schlecht schläft, morgens regelmäßig erschöpft aufwacht oder Hinweise auf Atemaussetzer bemerkt, kann das Thema natürlich in der Sprechstunde ansprechen. Gemeinsam lässt sich dann klären, welche Ursachen infrage kommen und ob eine weitere Diagnostik sinnvoll ist.