100 Tage DocMedico

Ein Rezept bestellen, eine Überweisung anfordern oder der Praxis eine Terminanfrage schicken – dafür müssen Patientinnen und Patienten seit gut 100 Tagen nicht mehr zum Telefon greifen. Mit der Online-Rezeption DocMedico hat die Praxis Gary Bogi einen zusätzlichen digitalen Weg geschaffen. Die erste Bilanz: Das Angebot kommt an und wird zunehmend genutzt.

„Wenn wir Patientinnen und Patienten auf die Möglichkeit hinweisen, reagieren sie eigentlich durchweg positiv“, berichtet MFA Eva Engelhardt, die sich im Praxisteam intensiv mit DocMedico beschäftigt. Berührungsängste gebe es dabei auch bei älteren Nutzerinnen und Nutzern kaum. „Gerade die Möglichkeit, ein Rezept einfach online anzufordern, finden viele sehr praktisch.“

Genau dafür wird die Online-Rezeption bislang am häufigsten genutzt. Hinzu kommen unter anderem Anfragen nach Überweisungen und Terminen. Der Vorteil: Die Anliegen können unabhängig von den Öffnungs- und Telefonzeiten übermittelt werden. DocMedico erfasst die Anfragen strukturiert und bündelt sie für das Praxisteam an einer Stelle.

Noch ist der digitale Weg für viele neu. Doch die Entwicklung ist deutlich: Während anfangs nur vereinzelt Anfragen eingingen, nutzen inzwischen täglich mindestens sechs Patientinnen und Patienten DocMedico – Tendenz steigend.

Für das Praxisteam bedeuten die ersten 100 Tage deshalb auch: Erfahrungen sammeln und die internen Abläufe weiter an den zusätzlichen Kommunikationsweg anpassen. Die eingehenden Anliegen werden zeitnah bearbeitet. Gleichzeitig arbeitet das Team daran, DocMedico noch stärker in den Praxisalltag zu integrieren und die Bearbeitungszeiten weiter zu verkürzen.

Für Patientinnen und Patienten bleibt dabei die Wahl: Wer DocMedico nutzen möchte, kann viele Anliegen bequem online übermitteln. Wer lieber anruft oder persönlich mit dem Praxisteam spricht, kann weiterhin die gewohnten Wege nutzen.